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Die Seite, die vielleicht zum Nachdenken anregt!

      

Heute möchte ich euch von etwas berichten, was mich nicht gerade mit Ruhm bekleckert, aber an etwas Wichtiges erinnert hat:

Ich war krank und wusste, dass ich dringend die Stallungen meiner Tiere ausmisten musste. Aber ich fühlte mich so müde! Da boten sich meine zwei älteren Jungs an, für mich das Ausmisten zu übernehmen. Dankbar nahm ich an. Ich ging mit ihnen nach draußen und setzte mich auf einen Stuhl, damit ich da war, wenn sie mich brauchten. Ich war froh, dass ich diese anstrengende Arbeit nicht tun musste und freute mich am Einsatz meiner Jungs.

Plötzlich war große Aufregung an einem der Ställe und einer meiner Söhne kam auf mich zugerannt. "Schnell, Mama! Ein Meerschweinchen ist aus dem Stall gesprungen und darunter verschwunden!"

Ich rannte los, um das Tier zu erwischen, bevor es noch davonlief. Wir schauten unter dem Stall nach, aber da war es nicht mehr! Sofort begannen alle Familienmitglieder (5 Personen) den gesamten Garten samt Nachbargrundstücke abzusuchen! Sogar in den Garaen schauten wir nach, aber das Tier blieb verschwunden! Mehrmals an diesem Tag suchten wir den Garten und die Umgebung ab. Wir brachten Zettel in der Wohngegend an, auf dem das Bild und unsere Telefonnummer stand.

Das Tier blieb verschwunden!

Am nächsten Morgen lief ich als erstes in den Garten, um das Tier noch einmal zu suchen. Aber wieder ohne Erfolg! Würden wir es nicht wiederbekommen? Als ich mittags meine anderen Tiere fütterte, schaute plötzlich eine weiße Nasenspitze unter dem Stall hervor! Schnell holte ich meinen ältesten Sohn und zusammen haben wir das Tier eingefangen!

Ich liebe meine Tiere, aber so fest habe ich noch kein Tier im Arm gehalten! Tränen der Freude und Erleichterung liefen mir über mein Gesicht. Mein Sohn meinte: "Mama, das müssen wir feiern!"

Dieses Erlebnis hat mich an eine Geschichte aus der Bibel erinnert. In Matthäus 18,12-14 steht (Folgendes ist aus der Volxbibel entnommen, in der Lutherbibel  handelt dieser Text von Schafen, aber der Inhalt und die Aussage des Textes sind gleich):

Was denkt denn ihr? Wenn jemand hundert Meerschweinchen hat, und eines büchst plötzlich aus dem Stall aus und ist verschwunden, was macht er dann?  Er wird sich doch sofort aufmachen und seinen ganzen Garten durchsuchen, bis er das eine Meerschwein gefunden hat. Und wenn er es dann endlich unter einer Hecke ("oder unter dem Stall" Anmerkung von mir) findet, wird er sich nicht voll freuen, und zwar in diesem Augenblick mehr über das eine als über alle anderen, die ja noch im Stall sind?

Genau so ist mein Papa (Gott) drauf, er will nicht, dass ihm irgendjemand durch die Lappen geht, er liebt sie alle!