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Die Seite, die vielleicht zum Nachdenken anregt!

                                     Weihnachten - zu Hause!

 

An Weihnachten, da fahren wir nach Hause! Wenn es irgendwie geht, dann fahren wir mit dem Auto, mit der Bahn oder dem Bus quer durch Deutschland, um an Weihnachten zu Hause zu sein. Alles ist auf den Beinen! Die Autobahnen voll, die Züge überfüllt! Wir wollen Weihachten zu Hause sein bei unseren Lieben. Bei Menschen, zu denen man gehört, bei denen man zu Hause ist!

Aber was ist, wenn das nicht geht? Wenn man gerade gar nicht weiß, wo man "zu Hause" ist? Wenn das "zu Hause" nicht mehr ist, weil es den Menschen nicht mehr gibt, bei dem man zu Hause war? Oder weil man einfach viel zu weit weg ist, um nach Hause fahren zu können? Weil es die Arbeit oder die Umstände nicht zulassen! Weil Streit und Uneinigkeit den Weg nach Hause versperren! Was dann?

Dann, ja dann sind wir mitten in der richtigen Weihnachtsgeschichte! Die Hauptpersonen der Weihnachtsgeschichte sind nämlich nicht zu Hause am warem Ofen! Die Hauptpersonen sind in einer fremden Stadt in einem kalten, dreckigen und stinkigen Stall. Dort mussten sie hin, weil das die lieben Politiker beschlossen hatten, weil sie sich in Formulare eintragen lassen mussten. Dort sind sie in einem Stall gelandet, weil alle Zimmer belegt waren, weil es keinen anderen Platz für sie gab. Kein Festtagsbraten bei der Familie!

Ja, sie hatten sich, Maria und Josef! Aber was war das für ein Paar? Maria war schwanger und eines wusste Josef: ER war nicht der Vater des ungeborenen Kindes! Eigentlich, ja eigentlich wollte er Maria verlassen! Aber Gott hatte ihm einen anderen Auftrag gegeben! Da waren sie nun, in diesem Stall, weit weg von zu Hause! Und bei Maria setzten die Wehen ein!

Und dort, in diesem stinkenden, dreckigen Stall kommt Jesus zur Welt. Weit weg von seinem zu Hause beim Vater! Er kommt in dieser armseligen Hütte zur Welt, obwohl er doch bei Gott ein zu Hause hat! Er hat sein zu Hause verlassen, um zu uns zu kommen, um uns den Weg zu Gott zu ermöglichen. Der Retter der Welt kommt nicht in einem Palast zur Welt, sondern in einem dreckigen, stinkenden und zugigen Stall. Warum?

Die Menschen damals warteten auf ihren Messias, auf den Erretter! Aber sie hatten sich das anders vorgestellt! Mächtig sollte er sein! Herrschen sollte er und die verhassten Römer endlich aus dem Land treiben.

Aber Jesus, der Retter, kommt als armes kleines Baby zur Welt, weit weg von seinem zu Hause und bei Eltern, die gerade auch kein zu Hause hatten.

Er kommt in diese Welt und bietet uns an, dass wir bei ihm und seinem Vater im Himmel ein zu Hause finden können. Er bietet uns an, dass wir bei ihm Liebe und Geborgenheit finden können, wenn wir das möchten, egal, ob wir an Weihnachten bei Menschen verbringen, die wir lieben und von denen wir geliebt werden oder nicht. 

Jesus weiß was es heißt nicht zu Hause zu sein, er weiß auch was es heißt verlassen zu sein. Als er am Kreuz starb, da hatten ihn alle verlassen, sogar Gott! Er kennt die Einsamkeit und er bietet uns an, dass wir zu ihm kommen können! Bei ihm sind wir nicht allein! Er bringt uns Licht in die Dunkelheit unserer Einsamkeit!